Wild, frech und wunderbar..

Heute habe ich euch tatsächlich mal wieder ein Shirt für mich mitgebracht. Ich muss zugeben, dass das schon einige Zeit fertig und bereits einige Male getragen (und selbstverständlich auch gewaschen) ist. Warum ich erst jetzt dazu komme es euch zu zeigen, weiß ich gerade selber nicht mehr so ganz genau. 😀
Dafür konnte ich im Urlaub letzte Woche meine Schwester überzeugen mal schnell (und spontan, deswegen verzeiht die Handybilder) ein, zwei Fotos zu machen, als ich es gerade anhatte – hat also auch etwas Positives die Verzögerung.

Vergesst die unschlagbare Kulisse hinter dem Shirt – darum geht´s grad nicht 😀
Verwendet habe ich einen ganz tollen, weder zu weichen noch zu festen Baumwolljersey. Er fühlt sich auf der Haut super an und ich trage das Shirt sehr sehr gerne. Ein passendes Schnittmuster für ein T-Shirt zu finden ist mir immer noch nicht gelungen, irgendwie sitzen die alle nicht. Hier wollte ich ursprünglich mit der „Liv“ von Pattydoo arbeiten, aber wie ich in einem vergangenen Beitrag schon schrieb, ist das Schnittmuster nichts für mich. Es passt einfach nicht. Von der Größe her, aber auch vom Sitz her nicht. Egal, so musste ich also selber tüfteln und das kam dabei raus. Der Ausschnitt war eine Notlösung, um mein Shirt zu retten. Es hatte ursprünglich einen runden Ausschnitt.. sah klasse aus.. sofern man einen Schlafanzug wollte.. 😀 Schere dran, Ausschnittstreifen ab und mutig drauflos geschnitten. Der Jetzige, also die Notlösung, gefällt mir noch viel viel besser. So habe ich direkt noch etwas dazu gelernt und passende Jerseydruckknöpfe hatte ich auch da. Perfekt.


Seit ich übrigens auf die speziellen Jersey-/Ballpointnadeln verzichte und alles locker mit der Universalnadel nähe, lässt meine Nähmaschine auch keine Stiche mehr aus wenn ich Jersey nähe. Seeeehr merkwürig, aber hey.. mir solls recht sein, denn so konnte ich den Ausschnitt, die Ärmel und den Saum ordentlich absteppen, ohne mich selbst krumm und schief zu ärgern.
Die Ärmelsäume habe ich dieses Mal nach außen gekrempelt und dann abgesteppt. Fand ich super pfiffig und es gefällt mir am fertigen Shirt total gut. Die Rückseite des Shirts, oder besser gesagt der Saum der Rückseite des Shirts, bekam noch ein Stück Snap-Pap, das ich mit einem Adler Plott versehen habe. So ist die Rückseite nicht ganz so schlicht. Der Plott hält übrigens auch beim Waschen auf dem Material super. Trotz Weichspüler und nicht gerade zimperlicher Wäsche. Hätte ich jetzt so nicht gedacht und bin total positiv überrascht. Wahnsinnig vielseitiges Material, aber dazu ein ander Mal mehr..


Auf der Vorderseite ziert das Shirt ein Plott. Mein erster „mehrdimensionaler“, selbsterstellter Plott. Ich hab ewig dafür gebraucht. Viel geflucht und geschimpft, vor allem beim Entgittern des Hirsches (!), bin aber auf das fertige Ergebnis umso stolzer. Es ist toll geworden und hält ebenfalls bisher jeder Wäsche stand.

Hier zahlt es sich gerade wirklich aus, dass ich auf die Qualität der Folie zu achte. Ich trage dieses Shirt gerne und wirklich oft, genauso oft muss es in die Waschmaschine. Weder dem Plott noch dem Snap-Pap noch den Glitzersteinchen, die ich angebracht habe, macht das bisher etwas. Sogar die Jerseydruckknöpfe von Snaply behalten ihre Farbe. Bei denen war ich ehrlich gesagt nach den Erfahrungen mit deren Zange ein bisschen skeptisch. Völlig umsonst. 🙂
Ich denke ich werde in Zukunft mutiger mit den Plotts und den Materialien bei meinen Shirts sein. Hat sich doch gelohnt, oder?

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