Patchwork-Krabbeldecke

Letzte Woche habe ich für eine ganz liebe Bekannte eine Patchwork-Krabbeldecke zum Verschenken genäht. Die Farben hat sie vorgegeben, die Gestaltung generell blieb mir überlassen. Das finde ich immer zu gleichen Teilen toll, aber auch schwierig. Letztendlich ist ja nie sicher, dass das was mir gefällt auch ihr gefällt. Da ich ein sehr perfektionistischer Mensch bin und mir immer super viele Gedanken mache, bin ich grundsätzlich verunsichert, ob das, was ich da im wahrsten Sinne zusämmen nähe auch wirklich gefallen wird, ob es gut genug ist.
Zu meiner Erleichterung gefiel diese Decke. Und damit meine ich natürlich nicht nur mir 😀
Als Vorgaben hatte ich einen Motivstoff mit Elefanten und Löwen in schönen hellen Blau- und Grüntönen, sowie eine grobe Richtung die Größe betreffend. Es sollte eine Krabbeldecke werden, daher durfte sie natürlich nicht zu winzig sein. Vor allem, wenn man bedenkt wie schnell die Kleinen „mobil“ werden und durch die gegen kullern, rollen, robben oder später krabbeln. Nicht, dass sie dann noch brav auf der Decke bleiben würden, aber man kann sich bei der Planung solch einer Decke ja ruhig dieser Illusion mal hingeben, oder? 😉 So, jetzt hier aber erstmal ein paar Bilder. (Ihr wisst ja, dass Bilder (noch) nicht so meine Stärke sind – tschuldigung!)
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Bei dieser Decke habe ich zum ersten Mal die einzelnen Patches bewusst angeordnet. Ich weiß nicht, wie das auf euch wirkt, aber mir persönlich gefällt das sehr gut. Einfach, weil es die Decke irgendwie ruhiger wirken lässt. Ruhiger, dabei aber in meinen Augen nicht langweilig. Stimmig einfach. Außerdem habe ich mir so das Gefühl erspart, dass die Patches nicht an ihrem richtigen Platz sind. Das macht mich nämlich immer fuchtbar unruhig.
Es sollte ja eine Krabbeldecke werden, da gefallen mir einzelne Elemente, bei denen die Kleinen entwas entdecken können. Also habe ich auf einige langweilige unifarbene Patchen passende „Spielelemente“ appliziert. Dabei habe ich mich am Motivstoff orientiert und versucht Elemente daraus aufzugreifen. Rausgekommen sind dabei ein kleiner Elefant mit einem Knisterohr, ein „Rastalöwe“ mit Zupfmähne und ein Herz mit Labeln zum Fühlen.
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Außerdem noch eine Wolke mit Regentropfen und ein Baum. Diese allerdings weniger zum Spielen oder fühlen.
Verwendet habe ich Baumwollstoffe für Vorder- und Rückseite, sowie die Umrandung – die mich dieses Mal wirklich wirklich irre gemacht hat! – und eine Polyesterdecke als Innenfutter. So bleibt die Decke waschbar und recht robust. Dass das bei so kleinen ein enormer Vorteil ist, brauche ich euch sicher nicht zu sagen. 😀 Der Stoff der Rückseite ist ein wenig fester, als der restliche Stoff, hier Zufall, trotzdem aber natürlich recht praktisch. Das werde ich so beibehalten.
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Abschließend gefällt mir die Decke eigentlich sehr gut, ich mag wie sie sich anfühlt und wie stimmig die fertige Decke wirkt, allerdings bin ich kleiner Perfektionist nicht ganz zufrieden. Das nächste Mal werde ich ein weniger rutschiges Innenvlies nehmen. Ich hoffe, dass sich die einzelnen Stoffe dann nicht verschieben und ich die Nähte ordentlicher hinbekomme.
Jetzt zeige ich die Decke mal noch bei Made4Boys und schaue mich dort selber auch um. Da entstehen immer so schöne einzigartige Teile!

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